Technik: So wird aus Wind Strom

Montage der Gondel
Montage der Gondel
Die Rotorblätter werden am Boden mit der Nabe verschraubt und am Stück an die Gondel angeschlossen
Die Rotorblätter werden am Boden mit der Nabe verschraubt und am Stück an die Gondel angeschlossen

Eine moderne Windkraftanlage besteht aus einem über 100 Meter hohen Turm, an dessen Spitze sich die sogenannte Gondel mit dem Rotor befindet. Die Gondel ist quasi das Maschinenhaus der Windkraftanlage, in ihr befinden sich die Nabe, ggf. Wellen und Getriebe und der Generator. Die Gondel ist um 360 Grad drehbar und stellt den Rotor optimal zur Windrichtung.

 

Zentrales Element der Anlage ist der Rotor. Rotoren großer Anlagen haben einen Durchmesser von bis zu 130 m. Der Wind versetzt die drei Rotorblätter in Bewegung. Bei einer Getriebeanlage übersetzt das Getriebe die langsame Rotordrehzahl von 5-20 Umdrehungen pro Minute auf die vom Generator zur Stromerzeugung benötigten 1.000-1.500 Umdrehungen. Getriebelose Anlagen erzeugen dank eines Vielpolgenerators bereits bei geringen Drehzahlen Strom und kommen somit ohne ein Getriebe aus.

 

Windenergieanlagen erzeugen heute im Schnitt an 300 Tagen im Jahr mit Windkraft Strom. Je kontinuierlicher der Wind weht, desto größer ist die Energieausbeute. Moderne Antriebssysteme richten dabei nicht nur den Rotor, sondern auch jedes einzelne Rotorblatt nach Windgeschwindigkeit und -richtung aus und fangen so ein Maximum an Antriebsenergie ein. Selbst Windkraftanlagen an durchschnittlichen Standorten im Binnenland können mit moderner Technik die Erträge eines Küstenstandorts erreichen.

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