Grundlagen: Wind als Energiequelle

Windkraftanlagen nutzen die kinetische Energie des Windes zur Stromerzeugung

Die physikalische Grundlage für die Erzeugung von Strom aus Wind ist das Temperaturgefälle zwischen warmer und kalter Luft. Zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten entstehen Luftströmungen, also Wind. Windenergieanlagen nutzen die kinetische Energie des Windes zur Stromerzeugung.

 

Ganz entscheidend ist dabei die Windgeschwindigkeit: Bei doppelter Geschwindigkeit steigt das Energieangebot an die Rotoren der Anlage um das Achtfache. Um eine hohe Energieausbeute zu erreichen, ist es deshalb wichtig, Windenergieanlagen an Orten mit möglichst hohen und konstanten Windgeschwindigkeiten aufzustellen. Als Faustregel gilt: Eine um einen Meter höhere Windkraftanlage liefert eine bis zu einem Prozent höhere Ausbeute an Windenergie.

 

Ein weiterer Einflussfaktor ist die sogenannte Geländerauigkeit. Der Wind folgt in seinem Strömungsverhalten der Erdoberfläche, Hügel, Berge, Bauten und Wälder bewirken ein Aufsteigen des Windes. Bei der Planung einer Anlage müssen diese Standortfaktoren berücksichtigt werden.

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